Die Transformation der Bauwirtschaft wird häufig mit großen Konzernen und Forschungseinrichtungen in Verbindung gebracht. Dass jedoch auch mittelständische Unternehmen eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung zukunftsweisender Technologien spielen, zeigen wir als Harald Gollwitzer GmbH eindrucksvoll.
Den Auftakt machte im November 2025 die Förderzusage für das Projekt WiSeS, das wir gemeinsam mit der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg umsetzen. Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung einer neuartigen Methode zur Rückgewinnung massiver Stahlbauteile aus temporären Tiefbauwerken. Mithilfe elektrischer Ströme sollen diese Bauteile künftig effizienter gelöst, zurückgebaut und wiederverwendet werden. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung und zur Weiterentwicklung der Kreislaufwirtschaft im Bauwesen.
Nur wenige Monate später folgte im Juni 2026 die nächste Förderbescheidübergabe für das Forschungsprojekt ForBat@Bau auf dem Gelände der Technischen Universität München in Garching. Ziel des Forschungsverbunds ForBat@Bau ist es, vollelektrifizierte Baustellen durch einen ganzheitlichen, softwaregestützten Ansatz wirtschaftlich und planungssicher zu machen. Statt der isolierten Betrachtung einzelner Maschinen sollen Bauprozesse, Maschinen, Energiespeicher, Ladeinfrastruktur und Netzanschluss integriert geplant und betrieben werden. Wir sind als Anwender von batterie- beziehungsweise netzbetriebenen Baumaschinen in die Praxisversuche eingebunden. Weitere Unternehmen kommen aus den Bereichen Maschinenhersteller, Baufirmen, Verteilnetzbetreiber sowie Messung und Simulation hinzu.
Projekte wie diese stehen beispielhaft für unseren Anspruch, Innovationen in der Baubranche voranzutreiben, theoretisches Wissen in die Praxis zu überführen und durch die erfolgreiche Zusammenarbeit aller Akteure entlang der Wertschöpfungskette neue Lösungen für die Zukunft zu entwickeln.